4.01 Aschaffenburg – Bayern – Unterfranken – Spessart – Deutschland
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Die Stadt Aschaffenburg

Aschaffenburg liegt an der Straße der Kaiser und Könige. Die über 1000 Jahre alte Stadt am Main verbindet ein vitales Ballungszentrum mit einem reizvollen Erholungsgebiet. Im Osten grenzt sie an den sagenumwobenen, waldreichen Spessart. Dazu genießt Aschaffenburg die Vorzüge eines regionalen Zentrums.

Bereits 974 wurde Aschaffenburg in einer Urkunde Kaiser Ottos II. erwähnt und glücklicherweise leben die vergangenen Jahrhunderte in der Architektur fort. Die romantische Altstadt mit ihren verträumten Gassen und historischen Fachwerkhäusern lädt auf Schritt und Tritt zu reizvollen Entdeckungen ein. Der wohl imposanteste Zeuge alter Zeiten ist das Wahrzeichen Aschaffenburgs, das mächtige Renaissance-Schloss Johannisburg. Faszinierende Bauwerke sind unter anderem auch die seit dem 10. Jahrhundert beurkundete Stiftskirche und das einmalige Pompejanum, das nach Ausgrabungsplänen der pompejanischen Villa "Castor und Pollux" für Ludwig I. von Bayern erbaut wurde.

Aschaffenburg vereinigt ein vielfältiges kulturelles Leben. Die 1991 eröffnete Stadthalle am Schloss (1200) Plätze und die Unterfrankenhalle (maximal 4500 Plätze) sind ideale Austragungsorte für Großveranstaltungen. Konzerte aller Art und der verschiedensten Musikrichtungen werden traditionell auch im Schloss Johannisburg, in der Stiftsbasilika, im Park Schönbusch und an viele Plätzen der Stadt veranstaltet. So verwöhnen seit einigen Jahren internationale Stars und berühmte Ensembles Aschaffenburg und seine Gäste mit musikalischen Leckerbissen vor eindrucksvoller Kulisse zwischen Schloss und Stadthalle. Im Ostturm des Schlosses erschallt dreimal am Tag das "Carillon"-Glockenspiel aus 48 Glocken.

Im 1811 erbauten Stadttheater, das nach einer umfangreichen Renovierung wieder im alten klassizistischen Glanz erstrahlt, präsentieren internationale Ensembles und Solisten Theater, Kabarett, Kleinkunst, Ballett und Gitarrentage – eben anspruchsvolle Unterhaltung. Ausstellungen in verschieden Museen und Galerien ergänzen das kulturelle Angebot.

Aschaffenburg präsentiert auch eine bunte Palette interessanter Feste. Los geht es in den ersten beiden Monaten des Jahres mit dem närrischen Treiben der Karnevalisten. Ende April und Anfang Mai lockt dann der "Hamburger Fischmarkt". Die Hauptfestsaison Aschaffenburgs ist natürlich der Sommer, wo fast keine Woche vergeht, ohne dass irgendwo zu Wein und Bier, zu Musik und Tanz geladen wird. So ist das traditionelle Volksfest Mitte Juni längst zum Treffpunkt der ganzen Region geworden. Mit Großfeuerwerken, einer bunten Zelt- und Budenstadt sowie einem attraktiven Rummelplatz ist es elf Tage lang Magnet für Bürger und Gäste. Im Juli stehen dann das Kippenburgfest und die Schlossweinfeste an, während im August das Carillonfest mit dem Handwerkermarkt im Schlosshof sowie das traditionelle Stadtfest für richtige Unterhaltung sorgen.

Erholung Suchenden bietet Aschaffenburg eine Menge Natur. Die Stadt geizt nicht mit ihren Parks und Grünanlagen: Fasanerie, Park Nilkheim, Park Schöntal, Schlossgarten und Park Schönbusch, einer der schönsten englischen Landschaftsgärten auf deutschem Boden. Wem soviel Natur immer noch zu wenig ist, der findet im nahen Spessart, einem der größten zusammenhängenden Waldgebiete Mitteleuropas, direkt vor den Toren Aschaffenburgs, noch mehr Ruhe und Erholung.

Erstklassige Sportanlagen bieten sportlich Ambitionierten eine Menge an Freizeitangeboten. Über 85 Tennisplätze, 16 Leichtathletikanlagen, mehr als 40 Rasenspielfelder und 2 Kunstrasenplätze sind in Aschaffenburg registriert. Kaum eine andere deutsche Stadt ist in so vielen verschiedenen Bundesligen vertreten. Die Liste der Sportarten, die betrieben werden können, erreicht beinahe olympisches Ausmaß.

Daneben ist Aschaffenburg auch im alltäglichen Leben eine attraktive Stadt. So lädt etwa die City-Galerie, ein vollklimatisiertes, überdachtes Einkaufszentrum mit vier Warenhäusern und über 40 Einzelhandelsgeschäften, zum zwanglosen Einkaufsbummel ein. Belebte Fußgängerzonen, interessante Märkte und Messen runden das Bild der Stadt am Main ab. 

Sehenswertes

Schloss Johannisburg

Erzbischof und Kurfürst Johann Schweickard von Kronberg vermachte mit dem Schloss Johannisburg der Stadt Aschaffenburg eines der bedeutendsten Renaissance-Schlösser des Abendlandes. Kaiserin Maria-Theresia, Napoleon Bonaparte und viele gekrönte Häupter wussten die Gastfreundschaft des Hausherrn zu schätzen und zu genießen. Die ehemalige Residenz der Mainzer Erzbischöfe wurde 1122 erstmals erwähnt. 

Die Außenseiten sind in voller Pracht als Schauseiten entwickelt. Die fast gleichwertig behandelten drei Geschosse sind durch kräftige Gesimse gegliedert. Begrenzt wird die Anlage durch jeweils einen Eckturm. An den West-, Süd- und Ostflügeln befinden sich in der Mitte der Dächer steile Giebelausbauten.  Die Hoffassaden wiederholen das äußere System mit der Abweichung, dass der Südwestseite und der Ecke am Nordostturm ursprünglich gewölbte Säulengänge vorgelagert waren, die im 18. Jahrhundert entfernt wurden. 

Die Schlosskapelle ist in der Ausstattung des 17. Jahrhunderts erhalten. Der einschiffige Raum mit Netzgewölbe wurde nach der Zerstörung im Krieg erneuert. An der Rückwand befindet sich eine bemerkenswerte Emporenfront mit figürlichem und dekorativem Schmuck. Der große Altar aus Marmor mit vielen Figuren und Reliefs wurde 1614 vollendet. Die figurenreiche Kreuzigungsszene ist umgeben von 10 Passionsreliefs. Zu beiden Seiten des Altars befinden sich in den Nischen die Figuren des Heiligen Martins und des Erbauers Johann Schweickard von Kronberg. Im Altaraufsatz ist ein Auferstehungsrelief zu sehen. Sehenswert ist auch die prächtige Kanzel. Zum Kirchenschatz gehört ein Altarkreuz mit sechs zugehörigen Leuchtern.

Die Innenausstattung des Schlosses reicht von geschnitzten Türen über Mosaikböden, Stuckdecken und Wandgemälden bis zum originalen Mobiliar. Die Raumfolge ist von einer Galerie begleitet, in der nach der dichten, barocken Hängungsart ein Großteil des ursprünglichen Aschaffenburger Gemäldebestands zugänglich gemacht ist. Auf der Terrasse befindet sich ein Gartenpavillon.

Ehemalige Stiftskirche

Die heutige katholische Stadtpfarrkirche St. Peter und Alexander ist eine ehemalige Kollegiatstiftskirche. Sie wurde im 10. Jahrhundert als kreuzförmige Basilika mit Westbau errichtet, deren Fundamente im wesentlichen die Grundlage von Querschiff und östlichem Langhaus des bestehenden Gotteshauses bilden. 

Die heutige Kirche präsentiert sich als dreischiffige Basilika mit Ostquerhaus und einschiffigem Chor. Bemerkenswert ist das Westportal aus dem 13. Jahrhundert. Im Bogenfeld sind der thronende Christus und die Heiligen Petrus und Alexander zu erkennen.

Unter den Ausstattungstücken der Kirche ist der Hochaltar hervorzuheben. Er wird von einem großen Baldachin überdacht, der auf vier Marmorsäulen ruht. Bemerkenswert sind aber auch die Seitenaltäre, die reiche Kanzel aus farbigem Marmor mit Alabasterfiguren und Reliefs, ein Holzkruzifix an der Nordwand des Mittelschiffs, das vermutlich noch vor dem Ende des 10. Jahrhunderts geschnitzt wurde, und eine Reihe von Grabdenkmälern.

Zum bedeutenden Kirchenschatz gehören eine spätgotische Turmmonstranz (15. Jahrhundert), eine Reliquienbüste des Heiligen Petrus (1473), das etwas ältere Gegenstück für die Reliquien des Heiligen Alexander, Kreuze, Kelche und Paramente des 15. bis 18. Jahrhunderts. Eine Seltenheit stellt das als Reliquiar benutzte Schachbrett des späten 13. Jahrhunderts mit reicher Verzierung dar.

Pompejanum

Das Pompejanum wurde zwischen 1840 und 1848 für König Ludwig I. von Bayern erbaut als ideale Nachbildung eines pompejanischen Wohnhauses. Neben der reizvollen Architektur sind vor allem die dekorativen Wandmalereien zu bewundern.

Schlossmuseum

Seit 1972 ist ein Teil der Städtischen Sammlungen im Schloss Johannisburg ausgestellt. Präsentiert werden Skulpturen der Schlossbauzeit, Stadtansichten, Zunftgeräte und Möbel. Herausragend sind die Sammlungen von Fayence, Steinzeug und Porzellan aus dem 5. Jahrhundert. Eine besondere Attraktion ist die reiche Sammlung an Figuren und anderen Produkten der ehemaligen Steingutmanufaktur im Stadtteil Damm. 

In der Gemäldesammlung liegt der Schwerpunkt auf den Werken der klassischen Moderne von Ernst Ludwig Kirchner und Christian Schad. Der Rundgang führt auch durch die Staatlichen Sammlungen mit der bedeutendsten Sammlung von Cranach, mit den einzigartigen Korkmodellen und den rekonstruierten fürstlichen Wohnräumen.

Stiftsmuseum

Das Stiftsmuseum befindet sich seit 1861 im ehemaligen Kapitelhaus des Stiftes St. Peter und Alexander. Der Bau rund um einen romanischen Kreuzgang geht in seinen Ursprüngen auf die Gründung des Stifts im 10. Jahrhundert zurück. 

Das Stammhaus der Städtischen Museen ist selbst ein imposantes Ausstellungsstück. Es ist zugleich das älteste noch bestehende Gebäude in Aschaffenburg. Dort sind seit der Wiedereröffnung 1994 die Archäologie mit Funden aus dem Untermaingebiet von der Steinzeit bis zum frühen Mittelalter, mittelalterliche Plastik, kirchliche Schätze, altdeutsche Tafelmalerei und religiöse Volkskunst ausgestellt. 

Einzigartig sind das älteste Schachbrett Deutschlands und die "Aschaffenburger Tafel", ein bedeutendes Bild aus der Zeit um 1250, das erst seit den Sanierungsarbeiten im Stiftsmuseum entdeckt wurde. 

Weitere Sehenswürdigkeiten

Neben der Stiftskirche ist auch eine Reihe anderer Gotteshäuser in Aschaffenburg sehenswert. Dazu zählt auf jeden Fall die katholische Pfarrkirche Unserer Lieben Frau, die 1191 geweiht wurde. Sie begründete die älteste Pfarrei der Stadt. Ein Besuch lohnt sich auch in den Kirchen St. Agatha, Mariä Geburt, in der katholischen Sandkirche, der Herz-Jesu-Kirche und der evangelischen Christuskirche.

Interessante Ausstellungen befinden sich im Naturwissenschaftlichen Museum (Schönborner Hof), im Gentilhaus und im Automuseum mit Sonderschauen, Motorradausstellungen und einem neuen Tretauto-Museum.

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3 Wertheim – Niedernberg

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