2.08 Hafenlohr – Spessart – Bayern – Unterfranken – Main-Spessart-Kreis
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Der Ort Hafenlohr

Hafenlohr, an der Mündung des gleichnamigen Baches in den Main und am östlichen Rand des Spessarts gelegen, hat zusammen mit dem Gemeindeteil Windheim etwa 2000 Einwohner. Der Ort ist leicht erreichbar über die A 3, Abfahrt Marktheidenfeld. Die A 5 ist ebenfalls nur 7 km entfernt. Gute Verkehrsverbindungen zu den Städten Lohr und Marktheidenfeld schafft die Nahverkehrsgesellschaft Main-Spessart. Die Städte Aschaffenburg und Würzburg sind jeweils ca. 35 km entfernt. 

Unternehmungslustige finden von Hafenlohr aus gut markierte Wanderwege. Für Radfahrer gibt es die Möglichkeiten, entlang des Mains oder durch das Hafenlohrtal in den Spessart zu fahren. Das Hafenlohrtal ist gekennzeichnet durch eine reiche Flora und Fauna. Das sportliche Angebot der örtlichen Vereine reicht von Angeln über Fußball bis Rugby.

Zur Geschichte

Der Name Hafenlohr entstammt dem altgermanischen Wortstamm "lara", der ursprünglich einen Weideplatz bezeichnete. Bereits Ende des 8. Jahrhunderts war die Gemarkung in er Hand der Benediktiner der Abtei Neustadt am Main. Die Gründung des Hafenlohrer Ortsteils Windheim, anfänglich ein Hof des Klosters Neustadt, reicht vermutlich in die Zeit um das Jahr 1000 zurück. Die erste urkundliche Erwähnung Hafenlohrs stammt aus dem Jahre 1324. Zu dieser Zeit gehörte der Ort bereits zum Rienecker Grafenhaus. Der als Niederlohr bezeichnete Ort wurde dabei von Oberlohr (heute: Lohr am Main) unterschieden. Die erste schriftliche Nennung Windheims fand 20 Jahre später statt, wo ein Heinrich von Windawe erwähnt wurde. Die Bezeichnung Hafenlohr tauchte erstmals Ende des 14. Jahrhunderts auf. Sie hat nichts mit einem etwaigen Mainhafen zu tun, sondern bezieht sich auf das uralte Hafnerhandwerk, die Töpferei, die hier betrieben wurde.

Sehenswertes

Pfarrkirche St. Jakobus

Das Wahrzeichen von Hafenlohr, die katholische Pfarrkirche St. Jakobus, wurde als einfache klassizistische Saalkirche im Jahre 1814 erbaut. Der Turm stammt aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Von der Innenausstattung sind sehenswert ein Taufstein von 1631, eine Sandsteinfigur des Heiligen Eucharius aus der Zeit um 1350, eine derbe Sitzfigur des Heiligen Blasius aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts und zwei Gemälde, die die Geburt Christi und die Anbetung durch die Heiligen Drei Könige zeigen (beide Ende des 16. Jahrhunderts).

Mariengrotte (Windheim)

Die Mariengrotte in Windheim "Am Rothenberg" wurde 1948 aus Dankbarkeit für die Rückkehr der Soldaten aus Kriegsgefangenschaft errichtet.

Brückenfiguren

Zwei barocke Brückenfiguren stehen rechts und links vor der Brücke über den Hafenlohrbach. Sie stellen St. Nepomuk und den kreuztragenden Christus dar.

Main - Weißer Main, Roter Main bis zur Mündung in den Rhein

1 Bamberg – Randersacker

2 Würzburg – Marktheidenfeld

3 Wertheim – Niedernberg

4 Aschaffenburg – Frankfurt

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