2.01 Würzburg –
Weltkulturerbe der Unesco
– Deutschland – Bayern
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Die Stadt Würzburg
Die Romantische Straße beginnt in Würzburg. Die alte Bischofsstadt liegt mitten im fränkischen Weinbaugebiet an beiden Ufern des Mains. Mit zahlreichen Bildungseinrichtungen, darunter eine Universität, bedeutenden Industriebetrieben und dem Zentrum des fränkischen Weinbaus und -handels ist sie wirtschaftlicher und kultureller Mittelpunkt Unterfrankens. Ferner spielt der Binnenhafen am Rhein-Main-Donau-Großschifffahrtsweg eine bedeutende Rolle. Das Gesamtbild der Stadt wird von der mittelalterlichen Festung Marienberg beherrscht. Ihr zu Füßen und auf dem rechten Mainufer steht die fürstbischöfliche Residenz, einer der großartigsten Schlossbauten des Barocks. Seit 1982 reiht sie sich als herausragendes Kulturgut in die UNESCO-Liste des Welterbes ein. Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten Würzburgs zählen auch der Dom St. Kilian und das benachbarte Neumünster, dessen Lusamgärtchen das Grabmal Walther von der Vogelweides beherbergt. Darüber hinaus gibt es zahlreiche bedeutende Kunstwerke, unter anderem von dem Holzschnitzer Tilman Riemen-schneider, der eine Zeit lang Bürgermeister der Stadt war. Das vielfältige kulturelle Angebot Würzburgs reicht vom traditionsreichen Mozartfest über das internationale Filmwochenende bis zum in Deutschland einmaligen Afrika-Festival. Neben Theatern und Kleinkunstbühnen setzen Museen und Galerien eindrucksvolle Akzente. Für das leibliche Wohl sorgen die herzhafte fränkische Küche, zahlreiche Weinstuben und die vielen urigen Weinstuben. Einen guten Überblick über die Weinanbaugebiete erteilt das Haus des Frankenweins am Alten Kranen. Betriebsbesichtigungen zum Thema Wein bieten die drei größten Weingüter Würzburgs, der Staatliche Hofkeller, das Bürgerspital und das Juliusspital für Fachgruppen an. Die Würzburger Straßenbahn GmbH führt regelmäßige Rundfahrten durch die Innenstadt durch. Busrundfahrten dauern ca. 2 Stunden. Sie werden angeboten von April bis Ende Oktober, an Werktagen um 14 Uhr, an Sonn- und Feiertagen um 10.30 Uhr. Zur Geschichte Bereits um 1000 v. Chr. bestand auf dem linksmainischen Virteberg eine Fliehburg. Am Fuß des später Marienberg genannten Berges ent- wickelte sich eine Fischersiedlung, die um 650 n. Chr. fränkischer Herzogssitz wurde. Dessen Entwicklung erhielt Auftrieb durch die Missionstätigkeit der irischen Mönche Kilian, Kolonat und Totnan, die 686 an den Hof kamen. Obwohl sie nur drei Jahre später im Auftrag der Herzogsgattin Gailana ermordet wurden, setzte sich der neue Glaube durch. 742 wurde mit der Gründung eines Bistums Würzburg geistlicher Mittelpunkt der Region. Karl der Große wohnte 788 der Weihe des ersten Dombaus bei. 1030 verlieh Konrad II. der inzwischen befestigten Stadt Münz-, Zoll- und Marktrechte. Unter den Staufern erlebte Würzburg seine erste Blütezeit. 1156 heiratete hier Friedrich Barbarossa Beatrix von Burgund. Mehrere Reichstage wurden in der Stadt abgehalten. Barbarossa war es auch, der 1168 das fränkische Herzogtum der Würzburger Bischöfe bestätigte. 1397 versprach König Wenzel der Stadt die Reichsfreiheit, konnte das Versprechen jedoch nicht einlösen. Im Bauernkrieg 1525 stellte sich die Stadt auf die Seite der Bauern, die vergeblich den Marienberg bestürmten. Dies wurde auch Würzburgs berühmtem Bildschnitzer, Ratsherrn und Bürgermeister Tilman Riemenschneider zum Verhängnis, der hier 1531 starb. In der Folgezeit lenkten geistlich-weltliche Herren die Geschicke der Stadt, darunter Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn, der 1576 das Juliusspital stiftete und 1582 die zweite Würzburger Universität gründete, in deren physikalischem Institut Wilhelm Conrad Röntgen 1895 die X-Strahlen entdeckte. Ihre zweite Blütezeit erlebte die Stadt unter der Herrschaft des kunst-sinnigen und baufreudigen Hauses Schönborn. Bathasar Neumann schuf zwischen 1720 und 1744 die Residenz und der Venezianer Tiepolo über dem freigewölbten Himmel des Treppenhauses das größte Deckenfresko der Welt. Würzburg erhielt zu dieser Zeit sein barockes Aussehen. Sehenswertes Festung Marienberg Das beherrschende Wahrzeichen Würzburgs ist die mächtige Festung Marienberg. An der Stelle einer keltischen Fliehburg entstand 706 eine erste Marienkapelle. 1201 wurde mit dem Bau der Festung begonnen, die bis zum Bau der Stadtresidenz im 18. Jahrhundert den Fürstbischöfen als Wohnsitz und Schutzschild gegen die immer wieder nach Reichsfreiheit strebenden Bürgern diente. Erst 1631 gelang Gustav Adolf von Schweden die erste Eroberung. Im Lauf der Jahrhunderte wurde die Anlage, vor allem während der Renaissance und des Barocks, mehrfach umgebaut und erweitert. Besonders hervorzuhebende Gebäudeteile sind der 30 Meter hohe Berg-fried (13. Jahrhundert) im innersten Burghof, die nebenstehende Marienkirche sowie das zierliche Renaissance-Brunnenhaus über dem 102 Meter tiefen Brunnen. Vom Fürstengarten hat man einen schönen Blick über Würzburg. Im Inneren der Festung sind heute Teile des Staatsarchivs, ein kleineres Kongresszentrum, eine Gaststätte, das Fürstenbaumuseum zur Stadtgeschichte sowie das Mainfränkische Museum untergebracht, das neben einer Sammlung sakraler Kunst und Zeugnissen fränkischer Weinkultur einen Überblick über das Werk des Holzschnitzers Tilman Riemenschneider zeigt. Die Echter'sche Vorburg 1573 wurde Julius Echter von Mespelbrunn neuer Bischof von Würzburg. Unter seiner Regie verwandelte sich die spätmittelalterliche Burg in ein Fürstenschloss der Renaissance. Neben der Reparatur und Verschönerungen der durch einen Brand von 1572 beschädigten Bauten ließ er zahlreiche Neubauten errichten. Ab 1605 entstanden die weit ausgreifende Echterbastei westlich der Burg und die anschließenden Flügel der Vorburg sowie die Pferdeschwemme im Vorhof. Echter erneuerte die Wirtschaftsgebäude jenseits des Halsgrabens durch zwei lang gestreckte Flügel, vor die nach Westen hin ein neues Bollwerk mit zwei Basteien zum Schutz der gefährdeten Westseite des Schlosses angelegt wurde. Die beiden Basteien besitzen je zwei gewölbte Geschosse und darüber eine einst offene Brustwehr mit Schießscharten, ebenso der Mittelbau, die so genannte Kurtine, deren Erdgeschoss damals noch als Stallung diente. Die Verbindung zwischen Echter'scher Vorburg und dem Schlosskern vermitteln die Brücke über den tiefen Halsgraben und das Scherenbergtor. Der charaktervolle Torbau besteht aus der eigentlichen dreigeschossigen, über das Tor vorkragenden Torfront, die von zwei seitlichen Rundtürmen zu ihrem Schutze flankiert wird. Über dem Tor befindet sich ein geschlossener Raum. Danach öffnet sich der Torweg, der hier erneut durch einen zweiten Torbau eingeengt wurde. Über dem Toreingang wurden in Nischen die Statuen der drei Frankenaposteln aufgestellt. Darüber befindet sich eine Marienfigur. Die am Sockel dieser Figur befindlichen Wappen belegen, dass mehrere Bischofsgenerationen an dieser Toranlage gebaut haben. Die vier Sandsteinfiguren am Scherenbergtor wurden im 19. Jahrhundert in die Domhalle übertragen und stehen jetzt im Domchor. Sie sind an ihrem alten Standort durch getreue Nachbildungen ersetzt worden. Der innere Burghof Sehenswerte Bauwerke des Innenhofes sind Echters Bibliotheksbau von 1576, der Neubau der Scherenberg´schen Hofstube von 1865, Scherenbergs altes Zeughaus (Artilleriebau, von Echter erneuert), Echters Brunnenhaus von 1603, der Bergfried, die Marienkirche mit Echters Chor. Die Marienkirche Auf dem Boden einer vorchristlichen Kultstätte ließ Herzog Hedan II. zu Beginn des 11. Jahrhunderts eine Kirche erbauen. Sie ist damit eine der ältesten steinernen Kirchen nördlich der Alpen. Von 742 bis 788 war sie Kathedrale des neu gegründeten Bistums Würzburg und bis zum selben Jahr auch Grabstätte der drei Frankenaposteln. Nach Verlegung des fürstlichen Hofes auf den Marienberg wurde 1200 die alte Marienwallfahrtskirche fürstliche Hofkirche, wobei man den oberen Bauzylinder erhöhte und die Fenster vergrößerte. Bischof Julius Echter ließ das Gotteshaus 1600 umbauen. Der Hochchor wurde erweitert, eine Balustrade mit grotesken Wasserspeiern angefügt und ein neues kuppelförmiges Dach mit einer so genannten Laterne als Glockenstuhl errichtet. Auch das Portal wurde neu gestaltet. Im Innern stammt das prächtige Renaissance-Oratorium noch aus der Echterzeit. Die schönen Stukkaturen mit ersten Anklängen an barocke Formenfreude wurden wohl erst später hergestellt. Das Fürstenbaumuseum Dem Besucher werden zunächst die fürstlichen Wohnräume, ausgestattet mit Möbeln des 16. und 17. Jahrhunderts, präsentiert. Er gelangt dann in eine reich ausgestattete geistliche Schatzkammer und weiter über eine Paramentenkammer zur historischen Bibratreppe. Über diese Treppe erreicht man im 2. Obergeschoss die stadtgeschichtliche Ausstellung. Sie beginnt mit Grabungsfunden aus vorchristlicher Zeit und endet mit dem erschütternden Modell der zerstörten Stadt von 1945. Das Mainfränkische Museum Das Mainfränkische Museum ist im ehemaligen Zeughaus untergebracht. Durch den Vorsaal gelangt der Besucher in den Steinsaal, so benannt wegen der schönen Aussicht auf die Weinlagen des Steinbergs. Die hier ausgestellten Gemälde aus dem 19. Jahrhundert sind Arbeiten fränkischer Maler oder in Franken tätiger Künstler. In der Galerie finden sich weitere Beispiele landschaftsbezogener Malerei aus Franken. Zu den herausragenden Sammlungen des Museums gehören die
Exponate des Riemenschneidersaales, durchweg gotische Plastiken von Tilman Riemenschneider selbst oder aus dessen Umkreis. Residenz Mit dem Bau der fürstbischöflichen Residenz wurde 1719 begonnen. Verantwortlicher Architekt war Balthasar Neumann im Auftrag des Bischofs Johann Philipp Franz von Schönborn. Zur Stadtseite hin treten zwei breite Flügel vor. Sie sind wie die ganze Residenz mit gelbem Sandstein verkleidet. Der tief eingeschnittene Ehrenhof zwischen den Flügeln führt auf die drei Portale des Mittelbaus zu. Dieses mächtige Gebäude überspannte Neumann zum Staunen seiner Zeitgenossen mit einem freitragenden Muldengewölbe, dessen Fläche der Venezianer Tiepolo und seine Söhne mit dem größten Deckenfresko der Welt bedeckten. An den Rändern sind die damals bekannten vier Erdteile dargestellt, wobei an der Südseite Europa als Heimat der Künste und Wissenschaften gefeiert wird. Hier hat sich der Künstler nicht nur selbst porträtiert, er malte auch den Baumeister Neumann in der Uniform eines Artillerieobersten. Über Europa tragen Putten das Medaillon mit dem Brustbild des Fürstbischofs Karl Philipp von Greiffenclau. Über den anderen Erdteilen schweben die Gestirnsgötter, inmitten der aufgehenden Sonne führt Apoll seine Rosse herauf, taucht das "große Welttheater" in Licht und Farbe. Einen Höhepunkt stellen auch die Stuckarbeiten von A. Bossi im Weißen Saal dar, über den man in den Kaisersaal gelangt. Bossi schuf dort die einzigartigen Figuren von Neptun und Juno, Flora und Apoll für die Nischen der Schmalseiten. Die Fresken Tiepolos zeigen Ereignisse aus der Würzburger Geschichte wie die Hochzeit Kaiser Friedrich Barbarossas mit Beatrix von Burgund im südlichen Gewölbefeld und gegenüber die Belehnung des Würzburger Bischofs mit dem Herzogtum Frankens. Ein Raum von enormem Prunk ist das Spiegelkabinett, das nach dem Zweiten Weltkrieg nach den alten Plänen und Dokumenten völlig neu erstellt worden ist. Es schließen sich weitere, im Stil der Zeit ausgestattete Räume sowie die schöne, ebenfalls von Neumann entworfene Hofkirche an. Dem Architekten gelang es, das schlanke Rechteck in drei Ovale aufzuteilen. Die Dekoration des Raumes prangt mit Gold, Schwarz und Weiß. Die gewundenen Säulen der Seitenaltäre wurden eigens mt dem Schiff aus Massa Carrara herangeschafft. Sie rahmen die Bilder "Engelstuz" "und Himmelfahrt Mariens" von Tiepolo ein. Die Figuren der Seitenaltäre und vor dem Hauptaltar stellen St. Kilian und den ersten Würzburger Bischof Burkard dar. 1743, ein Jahr vor Vollendung der Residenz, konnte die Hofkirche geweiht werden. Die Residenz dient heute vor allem repräsentativen Zwecken.
Alljährlich findet hier zum Beispiel das Mozart-Fest statt. Im Nordflügel ist das Staatsarchiv und im Südflügel das Martin-von-Wagner-Museum untergebracht. Letzteres zeigt Gemälde aus dem 14. bis 19.
Jahrhundert, Altarbilder Würzburger Meister des 14. bis 16. Jahrhunderts und Holzplastiken u. a. von Riemenschneider. Die Antikensammlung umfasst vor allem antike Kleinkunst aus dem 6. bis 4. Jahrhundert v. Chr. sowie griechische und römische Bronzeplastiken und -geräte. Dom St. Kilian Der zwischen 1045 und 1188 erbaute Würzburger Dom gilt nach Mainz und Speyer als drittgrößter romanischer Sakralbau in Deutschland. Nach Kriegszerstörung wurde er wieder aufgebaut. Von außen hat sich der Dom bis heute kaum verändert. Im Innern aber sah er früher ganz anders aus. Die Wände waren mit bunten Bildern bemalt, von denen noch einige im rechten Seitenschiff erhalten sind. Eine gerade Decke schloss den Dom nach oben ab. Sitzbänke gab es nicht und Kniebänke nur vor den Altären. Eine Querwand, Lettner genannt, trennte den Chorraum ab, der nur von Geistlichen betreten werden durfte. Heute kontrastieren das romanische Mittelschiff mit dem Barockstuck des Chores und seiner erst in den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts abgeschlossenen Ausschmückung. Der Altar stammt von A. Schilling (1966). Beachtenswert ist das Taufbecken, das sich früher im Mittel-schiff befand und heute in einer kleinen Seitenkapelle untergebracht ist. Es ist mit Darstellungen aus dem Leben Christi geschmückt. Besonders schön sind das Weihnachtsbild und das von der Himmelfahrt, wo im Sand noch die Fußabdrücke Christi zu sehen sind. An der Decke der Taufkapelle drückt ein modernes Gemälde den Symbolgehalt des Wassers als Lebensspender aus. Ein großes Kunstwerk ist die Domkanzel. Ihr hölzerner Schalldeckel, der die Predigerstimme ins Kirchenschiff lenkte, ist im Krieg verbrannt und wurde nachgebaut. Der Kanzelkörper blieb erhalten. Am Fuß der Kanzel sitzen die vier Evangelisten mit ihren Symbolgestalten: Matthäus mit dem Engel, Markus mit dem Löwen, Lukas mit dem Stier und Johannes mit dem Adler. Zwischen ihnen stehen die
Kirchenväter Augustinus, Ambrosius, Hieronymus und Gregor. Die Bilder am Kanzelkörper zeigen in großer Bewegtheit die Leidensgeschichte Jesu. An den Pfeilern der Nordwand hat die Gruppe der Drei Heiligen Könige ihren Platz. In ihnen sind die drei Altersstufen des menschlichen Lebens dargestellt: der Jüngling, Balthasar mit dem Myrrhegefäß, steht am weitesten abseits und schaut hinüber zu Mutter und Kind, der reife Mann, Melchior mit dem Weihrauchkästchen, blickt zurück zum Gotteskind, während der Greis Kaspar mit dem Gold Christus am nächsten ist und vor ihm in die Knie sinkt. Bei einer Freilegung der frühesten Bemalung der Figuren entdeckte man, dass die Gewänder die Wappenzeichen der mächtigsten Könige des Mittelalters tragen: Melchiors Gewand zieren viele kleine Adler (das Hoheitszeichen des Deutschen Reiches), Kaspars Kleid die Lilien von Frankreich und Bal- Eine Besonderheit des Doms sind die Grabdenkmäler der Bischöfe an den Pfeilern des Langhauses. Sie erzählen von der Geschichte des Bistums. Vom ältesten für Gottfried von Spitzenberg (gestorben 1190) bis zum jüngsten für Josef Stangl (gestorben 1979) lassen sich außerdem alle Kunststile an ihnen ablesen. Das Grabmal für Bischof Otto von Wolfskeel (gestorben 1345) gilt als eines der schönsten deutschen Grabdenkmäler des Mittelalters. Seitlich des Propstaltars führen die Türen in die Schönbornkapelle. Diesen Anbau hat Balthasar Neumann für die Schönborn-Bischöfe gebaut. Der an sich kleine Raum wirkt mit seinem dunklen Marmor sehr feierlich. Schaut man hinauf in die Kuppel, so erscheint die Kapelle auf einmal viel weiter und größer, als sie wirklich ist. An der Decke des Kuppelraums ist eine Darstellung des Jüngsten Gerichts zu sehen. Vom Querschiff gelangt man in den Kreuzgang, eine weite Wandelhalle, die um einen viereckigen Grashof herumführt. Hier gingen die Domherren im stillen Gebet auf und ab. Sehenswert sind in den Gewölben die vielen Schlusssteine mit den Wappen der Domherren. Ihre Grabsteine stehen an den Wänden aufgereiht. Dazwischen sind auch Grabsteine von Rittersleuten und Angehörigen des Bürgertums. Weitere Sehenswürdigkeiten Weitere Sehenswürdigkeiten in Würzburg sind das Neumünster beim Dom, in dem sich die Grabstätte der Frankenapostel Kilian, Kolonat und Totnan befindet, die Marienkapelle am Markt, das "Käppele", eine Wallfahrerkapelle auf dem Nikolausberg, das Rathaus Grafeneckart und vieles mehr. |
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Wednesday, 05. December 2012 |
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